ROME Einführung
Aus Fachkompetenzen zu E-Learning in Mecklenburg-Vorpommern
ROME Einführung bezeichnet die fünfte Phase des Vorgehensmodells ROME - Rostocker Modell zur systematischen Entwicklung von E-Learning-Angeboten. Der Entwicklungsprozess wird im Rostocker Modell durch folgende Phasen beschrieben: Phase 1: Analyse, Phase 2: Rahmenkonzept, Phase 3: Detailkonzepte, Phase 4: Umsetzung, Phase 5: Einführung und Phase 6: Durchführung.
In der Phase »Einführung« im Vorgehensmodell ROME wird das in der vorhergehenden Phase fertig gestellte E-Learning-Angebot in die Durchführungsumgebung integriert und die Durchführung technisch und organisatorisch vorbereitet:
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Einführung planen
Im Vorgehensschritt Einführung planen werden die für Einführung und Durchführung des E-Learning-Angebotes relevanten Informationen zusammengetragen. Anforderungsmanager, Konzepter und Bildungsanbieter überlegen gemeinsam, was in technischer und organisatorischer Hinsicht zu bedenken ist, damit das E-Learning-Angebot reibungslos in die Durchführungsumgebung integriert werden kann.
[bearbeiten] Übersicht
| Bezeichnung | V5.1 Einführung planen |
| Ziel | Alle für die Einführung des E-Learning-Angebotes relevanten Informationen sind ermittelt. |
| Aktivitäten |
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| Eingehende Artefakte |
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| Entstehende Artefakte | |
| Methoden | |
| Rollen | |
| Phase | ROME Einführung |
| Vorhergehender Vorgehensschritt | - |
| Nachgehender Vorgehensschritt | E-Learning-Angebot technisch einführen |
[bearbeiten] Ratgeber
In den vorhergehenden Phasen wurden einerseits eine Vielzahl von Daten über den Bildungsbedarf, die Zielgruppe und den Kontext erhoben sowie andererseits Fakten in Bezug auf die Konzeption und Umsetzung des E-Learning-Angebotes geschaffen. Diese beeinflussen die technische und organisatorische Einführung sowie die Durchführung des E-Learning-Angebotes.
Im Vorgehensschritt »Einführung planen« sind die verschiedenen Dokumente, insbesondere das Zielgruppenprofil und das Rahmenkonzept zu durchmustern, um alle für Einführung und Durchführung des E-Learning-Angebotes relevanten Informationen zu ermitteln. Dazu gehören zum Beispiel:
- technische Möglichkeiten der Zielgruppe, zum Beispiel Verfügbarkeit von Computer und Internet, zeitliche Möglichkeiten zur Teilnahme an Präsenz-Phasen und Online-Phasen, etc.
- technische und organisatorische Möglichkeiten beim Bildungsanbieter, zum Beispiel verfügbare Räume und verfügbare Technik, etc.
- technische und organisatorische Anforderungen durch das Rahmenkonzept, zum Beispiel an Lernzeiten, Lernorte und deren Ausstattung, die Qualifikation von Lernenden und Lehrenden, etc.
- erforderliche Dokumentationen und Beschreibungen des E-Learning-Angebotes insgesamt, zum Beispiel für Werbemaßnahmen oder die Teilnehmerinformation, sowie sonstige zur Durchführung erforderliche Texte und Dokumente, zum Beispiel Wegbeschreibungen, Evaluationsbögen, Einweisungen in Räume und Technik, etc.
- technische und organisatorische Anforderungen durch das E-Learning-Angebot, zum Beispiel in Hinblick auf Lernplattformen (LMS,
LCMS, Plattform zur Studienorganisation oder Kommunikationsunterstützung, etc.), die Ausstattung von Computern beim Bildungsanbieter und bei den Lernenden, erforderlichen Support für Lernende und Lehrende während der Durchführung des E-Learning-Angebotes etc.
Ausgehend von den ermittelten Informationen sind technische und organisatorische Parameter für die Einführung des E-Learning-Angebotes festzulegen und als Einführungsplan zu dokumentieren. Die im Einführungsplan genannten Maßnahmen und Dokumente werden dann in den folgenden Vorgehensschritten dieser Phase getroffen bzw. erarbeitet.
[bearbeiten] Literaturempfehlung
- Schulmeister, Rolf (2005): Lernplattformen für das virtuelle Lernen. Evaluation und Didaktik. 2. Aufl. München: Oldenbourg
- Es gibt einen Überblick über verschiedene Lernplattformen, ihren Einsatz und Gütekriterien für ihre Auswahl.
- Baumgartner, Peter/ Häfele, Hartmut/ Häfele-Maier, Kornelia (2002): E-Learning Praxishandbuch. Auswahl von Lernplattformen. Marktübersicht - Funktionen - Fachbegriffe. Studienverlag
- Dies stellt unterschiedliche Lernplattformen und die herangezogenen Auswahlkriterien vor.
[bearbeiten] E-Learning-Angebot technisch einführen
Im Vorgehensschritt E-Learning-Angebot technisch einführen werden die technischen Voraussetzungen für die Durchführung des E-Learning-Angebotes beim Bildungsanbieter sowie seine Benutzung durch Lernende und Lehrende geschaffen. Das E-Learning-Angebot wird vom IT-Entwickler in die Durchführungsumgebung integriert, nochmals getestet, freigegeben und vom Bildungsanbieter abgenommen.
[bearbeiten] Übersicht
| Bezeichnung | V5.2 E-Learning-Angebot technisch einführen |
| Ziel | Das E-Learning-Angebot ist in die Durchführungsumgebung integriert und abgenommen. |
| Aktivitäten |
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| Eingehende Artefakte | |
| Entstehende Artefakte | |
| Methoden |
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| Rollen |
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| Phase | ROME Einführung |
| Vorhergehender Vorgehensschritt | Einführung planen |
| Nachgehender Vorgehensschritt | E-Learning-Angebot organisatorisch einführen |
[bearbeiten] Ratgeber
Die technische Einführung stellt sicher, dass alle Teile des E-Learning-Angebotes in die Durchführungsumgebung integriert sind und technisch einwandfrei funktionieren. Das betrifft zum Beispiel die Integration und Abnahme eines WBT in der ausgewählten Lernplattform, die Anfertigung von CD-Kopien für CBT bzw. von Ausdrucken oder Kopien von Seminarunterlagen, etc. Die im Einführungsplan festgelegten Parameter dienen dabei als Orientierung.
Grundlegend für die technische Einführung sind Aufbau und Einrichtung der technischen Infrastruktur. Kommt zur Bereitstellung eines WBT zum Beispiel eine Lernplattform zum Einsatz, so sind die Einrichtung und der Betrieb entsprechender Server erforderlich. Besondere Sorgfalt ist auf die Sicherheit von Daten, Interaktionen und Zugriffen zu verwenden. Wichtig ist weiterhin die Ausfallsicherheit der verwendeten Hardware und Software.
Alle Teile des E-Learning-Angebotes werden in der Durchführungsumgebung nochmals auf technische Funktionsfähigkeit geprüft. Es sind mindestens Funktionstests, ggf. auch Belastungstests erforderlich. Dies betrifft zum Beispiel WBT, die nach Integration in die Lernplattform nochmals zu testen sind. Um ganz sicher zu gehen, dass auch alle anderen Teile des E-Learning-Angebotes technisch korrekt funktionieren, können zum Beispiel auch Kopien von CBT getestet, Ausdrucke bzw. Kopien von Seminarunterlagen durchmustert oder Powerpoint-Präsentationen durchblättert werden. Treten bei den einzelnen Tests Probleme auf, so ist durch das Team nachzubessern. Wurden einzelne oder alle Teile des E-Learning-Angebotes von externen Dienstleistern umgesetzt, so sind für die Nachbesserung durch diese vertragliche Regelungen erforderlich.
Die technische Infrastruktur sowie der Prozess der technischen Einführung sind sorgfältig zu dokumentieren. Dies betrifft neben den digital zur Verfügung gestellten Lehr-/Lernmaterialien (zum Beispiel CBT, WBT, Powerpoint-Präsentationen, etc.) auch die für den Ausdruck vorgesehenen Lehr-/Lernmaterialien (Seminarunterlagen, Benutzungsanleitungen, Aufgabenstellungen, etc.).
Die Aktivitäten in diesem Vorgehensschritt enden mit der Abnahme durch den Bildungsanbieter. Hierbei sind neben den unterschiedlichen Teilen des E-Learning-Angebotes auch alle erforderlichen Dokumentationen sowie ggf. Rohdaten zu übergeben. Der Auftraggeber kann zur Freigabe ggf. hinzugezogen werden. Es ist ein Abnahmeprotokoll zu erstellen. Dieses sollte auch Vereinbarungen zu ggf. erforderlichen Nachbesserungen einschließlich Terminen enthalten und von allen an der Abnahme beteiligten Personen unterzeichnet werden.
[bearbeiten] Literaturempfehlung
- Schulmeister, Rolf (2005): Lernplattformen für das virtuelle Lernen. Evaluation und Didaktik. 2. Aufl. München: Oldenbourg
- Es gibt einen Überblick über verschiedene Lernplattformen, ihren Einsatz und Gütekriterien für ihre Auswahl.
- Baumgartner, Peter/ Häfele, Hartmut/ Häfele-Maier, Kornelia (2002): E-Learning Praxishandbuch. Auswahl von Lernplattformen. Marktübersicht - Funktionen - Fachbegriffe. Studienverlag
- Dies stellt unterschiedliche Lernplattformen und die herangezogenen Auswahlkriterien vor.
[bearbeiten] E-Learning-Angebot organisatorisch einführen
Im Vorgehensschritt E-Learning-Angebot organisatorisch einführen werden, soweit möglich, die organisatorischen Voraussetzungen für die Durchführung des E-Learning-Angebotes beim Bildungsanbieter sowie seine Benutzung durch Lehrende und Lernende geschaffen.
[bearbeiten] Übersicht
| Bezeichnung | V5.3 E-Learning-Angebot organisatorisch einführen |
| Ziel | Die Durchführung des E-Learning-Angebotes ist organisatorisch vorbereitet. |
| Aktivitäten |
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| Eingehende Artefakte | |
| Entstehende Artefakte | |
| Methoden |
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| Rollen | |
| Phase | ROME Einführung |
| Vorhergehender Vorgehensschritt | E-Learning-Angebot technisch einführen |
| Nachgehender Vorgehensschritt | Phase Einführung managen und evaluieren |
[bearbeiten] Ratgeber
Dieser Vorgehensschritt stellt sicher, dass das E-Learning-Angebot auch organisatorisch in die Durchführungsumgebung integriert ist und, soweit möglich, die organisatorischen Voraussetzungen zur Durchführung des E-Learning-Angebotes und zu dessen Nutzung durch Lehrende und Lernende geschaffen sind. Dazu gehören die Anfertigung beschreibender Texte, die vertragliche Bindung von Lehrenden und sonstigen Personen sowie letzte Tests des E-Learning-Angebotes auf Vollständigkeit, Korrektheit und Funktionsfähigkeit.
Beschreibende Texte
Für Informationen über das E-Learning-Angebot und die Werbung von Teilnehmern sind aussagekräftige Beschreibungen erforderlich. Die Form der Beschreibung sollte an den Kontext des E-Learning-Angebotes angepasst sein, zum Beispiel wird für einen postgradualen Masterstudiengang sicherlich auf andere Beschreibungskriterien Wert gelegt als bei einer zweiwöchigen praxisorientierten Weiterbildung für Servicekräfte. Neben Angaben zu Lehr-/Lerninhalten, Lehr-/Lernformen und Zeiten kann es zum Beispiel sinnvoll sein, über die Zertifizierung des E-Learning-Angebotes oder des Bildungsanbieters zu informieren, die Mitarbeit ausgewiesener Fachleute zu erwähnen, Zugangsvoraussetzungen (Arbeitsmappe, Bewerbungsschreiben, Hochschulabschluss, etc.) zu nennen, das Auswahlverfahren zu erläutern, etc.
Für Lehrende und Lernende sind Hinweise und Anleitungen zur Benutzung der Lernplattform und von Lehr-/Lernmaterialien hilfreich. Diese sollten so abgefasst sein, dass sie sich auch für unerfahrene Personen eignen. Auf Fachjargon ist zu verzichten, die verwendeten Fachbegriffe sind in einem Glossar zu erklären. Es kann sinnvoll sein, für die unterschiedlichen Benutzergruppen (Lehrende, Lernende, Bildungsanbieter, etc.) verschiedene Anleitungen zur Verfügung zu stellen. Wenn für die Verwendung von WBT oder CBT im Web-Browser so genannte Plugins erforderlich sind, muss in den Anleitungen darauf hingewiesen werden. Am besten sollten die Plugins im Downloadbereich der Lernplattform bzw. bei einem CBT auf der CD zur Verfügung stehen.
Vertragliche Bindung von Lehrenden und sonstigen Personen
Während der Durchführung des E-Learning-Angebotes müssen verschiedene Personen zur Betreuung der Lernenden zur Verfügung stehen. Dazu gehören:
- Lehrende für Präsenzveranstaltungen, zur Betreuung von Online- und Selbstlernphasen,
- Personen beim Bildungsanbieter, die den technischen Support und die Wartung des E-Learning-Angebotes während der Phase ROME Durchführung, ggf. auch darüber hinaus übernehmen,
- Personen beim Bildungsanbieter, die die Beratung der Teilnehmer und ihre organisatorische Betreuung während des E-Learning-Angebotes sowie die Evaluation des E-Learning-Angebotes mit Lehrenden und Lernenden übernehmen.
Diese Personen sind möglichst schon jetzt namentlich zu benennen und ggf. für die Laufzeit des E-Learning-Angebotes vertraglich zu binden. Bei gleicher Qualifikation ist auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern in den einzelnen Aufgabenbereichen zu achten. Alle Personen müssen fachlich kompetent sein. Sie sind in die durch sie zu erfüllenden Aufgaben und ihre Arbeitsumgebung einzuweisen.
Abschließend ist nochmals zu prüfen, ob das E-Learning-Angebot vollständig ist und alle erforderlichen Lehr-/Lernmaterialien enthält. Es ist zu überprüfen, ob alles funktioniert, alle involvierten Personen qualifiziert sind und wissen was sie zu tun haben. Möglicherweise können einige der in diesem Vorgehensschritt vorgesehenen Aktivitäten nicht ausgeführt werden, weil noch Informationen über die Lernenden fehlen. Ist dies der Fall, so sind die entsprechenden Aktivitäten spätestens im ersten Vorgehensschritt »Durchführung vorbereiten« der folgenden Phase »Durchführung« auszuführen.
[bearbeiten] Literaturempfehlung
- Deutsches Institut für Fernstudienforschung an der Universität Tübingen (DIFF), Hrsg. 2000: Planung, Entwicklung, Durchführung von Fernstudienangeboten: Eine Handreichung. 2. überarb. Auflage. Tübingen: DIFF
- Es bietet einen umfassenden Überblick über die Planung, Entwicklung und Durchführung speziell von Fernstudienangeboten, ist aber zum großen Teil auch auf die Konzeption anderer Bildungsangebote übertragbar. Hinweise zur organisatorischen Vorbereitung von Bildungsangebot finden sich in den Abschnitten 5.2.3 und 6.3.
[bearbeiten] Phase Einführung managen und evaluieren
Im Vorgehensschritt Phase Einführung managen und evaluieren werden Verlauf und Ergebnisse aller Vorgehensschritte der Phase ROME Einführung überprüft. Projektmanager, Anforderungsmanager und Evaluator berücksichtigen dabei sowohl inhaltliche Aspekte als auch Aspekte des Projektmanagements, des Qualitätsmanagements, des Kommunikationsmanagements und des Änderungsmanagements, um Probleme rechtzeitig zu erkennen und geeignet gegensteuern zu können.
[bearbeiten] Übersicht
| Bezeichnung | V5.4 Phase ‚Einführung’ managen und evaluieren |
| Ziel | Verlauf und Ergebnisse aller Vorgehensschritte der Phase »Einführung« sind überprüft, ggf. wurde nachgesteuert. |
| Aktivitäten |
(Kommunikationsmanagement)
(Änderungsmanagement) |
| Voraussetzung | |
| Ergebnisse |
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| Methoden |
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| Rollen | |
| Phase | ROME Einführung |
| Vorhergehender Vorgehensschritt | E-Learning-Angebot organisatorisch einführen |
| Nachgehender Vorgehensschritt | - |
[bearbeiten] Ratgeber
Der Vorgehensschritt »Phase ‚Einführung’ managen und evaluieren« überprüft Verlauf und Ergebnisse aller Vorgehensschritte der Phase »Einführung« sowohl in Hinsicht auf inhaltliche als auch in Hinsicht auf formale Aspekte. Es kommt nun nicht mehr in erster Linie darauf an, über eine Fortsetzung des Entwicklungsprojektes zu entscheiden, sondern darauf, das Entwicklungsprojekt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
Die folgenden Fragen berücksichtigen vorwiegend inhaltliche Aspekte:
- Wurde der Einführungsplan auf Basis des Rahmenkonzeptes festgelegt? Sind alle erforderlichen Lernmaterialien und alle erforderlichen Lehrmaterialien berücksichtigt? Ist die technische Infrastruktur ausreichend gut bekannt?
- Wurde das gesamte E-Learning-Angebot einschließlich aller seiner Teile erfolgreich in die Durchführungsumgebung integriert, nochmals getestet und abgenommen? Liegen alle beschreibenden Texte vor? Ist das E-Learning-Angebot einsatzbereit für die Durchführung beim Bildungsanbieter und die Benutzung durch Lehrende und Lernende?
- Sind alle Lehrenden und sonstige Personen vertraglich gebunden, ausreichend qualifiziert und wurden sie in ihre Arbeitsaufgaben und ihre Arbeitsumgebung eingewiesen?
- Ist das zur Verfügung stehende E-Learning-Angebot aus technischer und organisatorischer Sicht für die Zielgruppe geeignet?
- Können die Erwartungen des Auftraggebers erfüllt werden? Können die Erwartungen der beteiligten und betroffenen Personen ausreichend gut erfüllt werden?
Die folgenden Fragen helfen zu erkennen, inwieweit beim Management des Entwicklungsprojektes nachgesteuert werden muss:
- Kann das Entwicklungsprojekt wirtschaftlich bearbeitet werden? Stehen ausreichend Projektmittel zur Verfügung? Kann auf qualifiziertes Fachpersonal (ggf. externe Dienstleister) zurückgegriffen werden? Ist ausreichend Zeit vorhanden? (Projektmanagement)
- Sind alle erhobenen Daten, einschließlich Testergebnissen, Abnahmeprotokollen und sonstigen Informationen ausreichend gut dokumentiert? Sind alle getroffenen Entscheidungen nachvollziehbar? (Qualitätsmanagement)
- Sind alle am Entwicklungsprojekt Beteiligten ausreichend informiert? Herrscht Einigkeit über die Vorgehensweise und die zu erreichenden Ziele? Wurden eventuelle Missverständnisse aufgedeckt und ausgeräumt? (Kommunikationsmanagement)
- Wurden eventuelle Änderungswünsche dokumentiert? Wurde bereits entschieden, wie mit dem Änderungswunsch zu verfahren ist oder wann eine Entscheidung darüber getroffen werden kann? (Änderungsmanagement)
Wenn bei Beantwortung dieser Fragen Mängel in Bezug auf den Verlauf oder die Ergebnisse von Vorgehensschritten erkannt werden, kann – wenn möglich und erforderlich – für diese Phase noch nachgearbeitet werden. In Ausnahmefällen sollten auch für die folgende Phase noch Maßnahmen ergriffen werden, um das Entwicklungsprojekt effizienter zu gestalten und qualitativ bessere Ergebnisse zu erhalten.
Im Vergleich zum Abschluss der Phase »ROME Umsetzung« ist das Entwicklungsprojekt nun weit fortgeschritten. Ein Abbruch wird nur noch in absoluten Ausnahmefällen sinnvoll oder erforderlich sein.
[bearbeiten] Literaturempfehlung
- Bortz, J./ Döring, N. (2003): Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler. 3. überarb. Aufl. Berlin: Springer
- Es enthält ausführliche Erläuterungen unter anderem zur Vorbereitung und Durchführung von Evaluationen.
- Litke, H.-D. (2004): Projektmanagement. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage. München: Hanser Wirtschaft Verlag sowie
- Burghardt, M. (2002): Projektmanagement - Standarswerk für Projektbeteiligte. Erlangen: Publicis Corporate Publishing.
- Dies sind Standardwerke, die ausführlich und verständlich in die Grundlagen des Projektmanagements einführen.
[bearbeiten] Ansprechpartner
- Steffen Malo, Dr. Sybille Hambach (Fraunhofer IGD Rostock)
