Informelles Lernen

Aus Fachkompetenzen zu E-Learning in Mecklenburg-Vorpommern

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Der Begriff des informellen Lernens wird auf alles Selbstlernen bezogen, das sich in unmittelbaren Lebens- und Erfahrungszusammenhängen außerhalb des formalen Bildungswesens entwickelt.

Merkmale informellen Lernens:

  • Außerhalb eines formalen Kursrahmens, nicht in spezifischen Lernveranstaltungen und Bildungsinstitutionen angeleitet, organisiert, betreut und kontrolliert wird
  • „Mittel zum Zweck“, nicht Lernen ist der beabsichtigte Zweck, sondern eine bessere Lösung einer Aufgabe, einer Situationsanforderung oder eines Lebensproblems mit Hilfe des Lernens
  • meist durch konkrete Probleme, Situationen oder Anforderungen im Alltag veranlasstes Lernen, das so direkt wie möglich auf unmittelbar verwendbare Informationen, Antworten, Problemlösungen – ohne lange Lehrgangsumwege zielt
  • meistens nicht als Lernen wahrgenommen (implizites Lernen, unbewusstes Lernen)
  • typisch auch inzidentelles Lernen (beiläufiges Lernen), bei dem neben den einzuprägenden Inhalten auch noch andere Inhalte aufgefasst und behalten werden, ohne dass hierfür eine entsprechende Lerninstruktion erfolgte
  • Übergang zum absichtsvollen Lernen meist fließend
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